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18.05.2017, 12:17 Uhr | Red.
CDU-Ratsherren sprechen mit Anwohnern über Abfallentsorgung
 "Ich muss zugeben, es hat mich schon ein bisschen geärgert" erläutert Peter Hawel seine Eindrücke von der vorletzten Ratssitzung. Der Pattenser, Anwohner in der Straße Am Büchenfeld, hat sich im Februar zur Zusammenkunft der gewählten Ratsmitglieder und der Bürgermeisterin aufgemacht, um ein Anliegen vorzubringen. Er nutzte die Anwohnerfragestunde, um Fragen und Anregungen zur Problematik der Abfallentsorgung in seiner Nachbarschaft im Neubaugebiet Am Archiv loszuwerden. "Mir wurde nur gesagt, dass man nicht zuständig sei. Einfach so abgebügelt zu werden war schon ein schlechtes Gefühl", so Hawel. "Umso angenehmer war es, dass zwei Ratsmitglieder es ebenso wie ich gesehen haben, nach der Ratssitzung auf mich zukamen und zusagten, sich um mein Anliegen zu kümmern."
CDU-Ratsherr Georg Thomas, der Initiator des Gesprächs Peter Hawel und der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Jonas Soluk
 Peter Hawel steht auf seiner Hauseinfahrt, umgeben von mehreren Nachbarn aus seiner Straße. Alle bewegt das Thema der Abfallentsorgung, über das in den letzten Jahren schon viel diskutiert worden ist. Mit in der nachbarschaftlichen Runde sind die Ratsmitglieder Georg Thomas und Jonas Soluk von der CDU-Fraktion, die Peter Hawel zugesagt haben bei einem Besuch in seiner Straße Rede und Antwort zu stehen. Hawel und seine Nachbarn erläutern den beiden Ratspolitikern die örtlichen Probleme: Aufgrund der parallelen Entsorgung des Altpapiers durch das kommunale Unternehmen 'aha' und das private Unternehmen 'Remondis' wird die Anliegerstraße vom Schwerlastverkehr der Abfallentsorger gleich doppelt belastet. "Das kann doch weder wirtschaftlich noch ökologisch sinnvoll sein, wenn ein Anbieter hier wegen einer Hand voll Tonnen anfährt", hinterfragt Hawel das aktuelle Vorgehen der beiden Betriebe. "Auch sind die Straßen kaum auf diesen Schwerlastverkehr ausgelegt." Ratsherr Georg Thomas suchte im Vorfeld des Termins das Gespräch sowohl mit aha als auch mit Remondis. "Leider geben die Unternehmen nur sehr wenige Informationen raus, wie stark die Altpapiertonnen in einzelnen Bereichen nachgefragt werden", erläutert Georg Thomas die Vorgespräche. "Und erwartungsgemäß verweisen die Unternehmen auf die rechtlichen Hintergründe, die eine parallele Versorgung von Gebieten zulässt - unabhängig davon, ob dies wirtschaftlich oder ökologisch sinnvoll ist."

Gesprächsthema war auch die generelle Abwägung zwischen Sack und Tonne. Das Thema bewegt die Menschen in der gesamten Region Hannover schon seit längerem. "Insbesondere für die Neubaugebiete, wenn die Straßen etwas enger sind, halte ich die Sackabfuhr generell für die bessere Lösung", merkte ein Anwohner an. Auch die Zyklen der Abholung wurden von einem Teilnehmer hinterfragt: "Wertstoffe wie Altpapier, mit denen sich Geld verdienen lässt, werden teilweise wöchentlich abgeholt und der Restmüll, der sich zu Hause sehr viel schwerer lagern lässt, nur zweiwöchentlich. Nutzerfreundlichkeit ist etwas anderes." Einig waren sich die Gesprächspartner, dass die chaotische Gebührenkalkulation der letzten Jahre von aha nicht nachvollzogen werden konnte. "Es ist doch ein Armutszeugnis, wenn die Gebührenkalkulationen einer gerichtlichen Prüfung nicht standhalten und immer wieder überarbeitet werden müssen", merkte ein Anwohner an.

"Das Thema der Abfallentsorgung betrifft alle Pattenser, entsprechend müssen wir auch gemeinsam Lösungswege für diese ganz praktische Herausforderung erörtern", sagte der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Jonas Soluk. Dass die Stadt Pattensen nicht zuständig sei ließ der CDU-Ratsherr nicht gelten. "Selbstverständlich können wir als Ratsleute, kann auch die Stadtverwaltung Kontakt aufnehmen mit den entsprechenden Stellen in den Versorgungsunternehmen oder der Regionsverwaltung", so Soluk. "Und selbstverständlich werden wir auch so mit den Ergebnissen dieses Gesprächs verfahren." Das freute auch Peter Hawel, der das Thema bei der Ratssitzung ansprach. So verabschiedete der Anwohner Hawel seine Nachbarn und die beiden Ratsherren mit den Worten: "Wenn ich sehe, dass es auch Leute vor Ort gibt die sich kümmern, dann komme ich eventuell doch mal wieder zu einer solchen Ratssitzung und stelle eine Frage."
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