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05.03.2019, 08:44 Uhr | Peter Soluk
CDU-Ortsratsfraktion verteidigt Ablehnung der Bike-and-Ride-Anlage in der bisher geplanten Form
Mit Nachdruck hat der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Ortsrat Pattensen-Mitte, Peter Soluk, die Vorwürfe der SPD-Ratskollegen zurückgewiesen, die Christdemokraten würden sich vorschnell gegen das Zukunftsprojekt „Bike-and-Ride“-Anlage an der Bushaltestelle Schöneberger Straße (am Lidl-Parkplatz) aussprechen.
Soluk betont, dass ein Projekt nicht schon deshalb per se nachhaltig und zukunftsorientiert ist, weil damit eine Fördersumme von ca. einer halben Million Euro nach Pattensen geholt wird. „Dieses Projekt ist in der von der Region geplanten Ausführung ein Bau, der einfach nicht nach Pattensen passt“, so Soluk. So etwas sei an einer hochfrequentierten S-Bahnhaltestelle oder zum Beispiel an der geplanten Endhaltestelle der neuen Stadtbahnlinie in Hemmingen sinnvoll.

Wenn man zum Beispiel ein Fünftel der Fördersumme direkt für eine Verbesserung und sinnvolle Ausweitung der Fahrradeinstellplätze an dieser Haltestelle erhalten würde und die restlichen 400.000 Euro zur Verringerung der Schulden des städtischen Haushalts verwenden könnte, würden wir Luftsprünge machen und allen wäre damit viel eher gedient. Nur weil jemand fordere, dass so eine Anlage nur in dieser für Pattensen völlig überdimensionierten Form, die auf keinerlei Bedarfsanalyse fuße, gebaut werden müsse, verfallen wir als Christdemokraten nicht in eine „Augen zu und durch“-Mentalität, die jegliche Vernunft vermissen lasse. Derartige Planungen sind schlicht gegen jede Vernunft gerichtet und dafür werden wir auch niemals die Hand im Ortsrat heben.

Es ist zwar richtig, dass einige Änderungen an der Ursprungsplanung vom dem von der Region beauftragten Planungsbüro vorgenommen worden sind, diese waren aber nur unwesentlich und verbesserten die Gesamtsituation nur unerheblich. Die Anlage ist weiterhin in einer 86 Meter langen und 3,30 Meter hohen Ausführung geplant. Außerdem legen wir Wert auf die Feststellung, dass in der Ortsratssitzung im Dezember 2018 keine geordnete Beratung und Abstimmung hierzu erfolgt ist. „Ich selbst hatte keine Gelegenheit meine Bedenken und Einwände hierzu vortragen zu können“, so Soluk.

Die CDU wird sich weiterhin für vernünftige und angemessene Lösungen in allen Bereichen einsetzen. Letztendlich interessiert es den Steuerzahler nicht, ob städtische bzw. regionale Gelder oder Mittel aus dem Landes- oder Bundeshaushalt verschwendet werden. Die Mittel werden zum Beispiel in der Sanierung und Instandhaltung unsere städtischen Straßen und Plätze viel dringender benötigt.

Nicht in Ordnung und entschieden zurückzuweisen sind auch die Ausführungen von SPD-Ortsratsmitglied Axel Steding. Dieser wird in der Ausgabe der Leine-Nachrichten vom 2. März 2019 mit den Worten zitiert: „Die Behauptung, dass sich der Parkplatz zum Treffpunkt von Kriminellen und Drogensüchtigen entwickelt, zeigt das völlig entfremdete Bild, das die CDU von den Pattensern hat“. Zumindest im Ortsrat von Pattensen-Mitte hat niemand von Kriminellen und Drogensüchtigen gesprochen. Es war lediglich von der Schaffung von Angsträumen die Sprache gewesen. Und das Wort „Angsträume“ ist so wortwörtlich der vorgelegten Drucksache und den Planungsausführungen des Architekturbüros entnommen worden. Die Befürchtung der Schaffung von „dunklen Ecken“ fußt also auf Ausführungen der Planer selbst, die zur Abwendung ein entsprechendes Beleuchtungskonzept vorgeschlagen haben.

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